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Gedankenlos

Nun ja, ich versuche seit Tagen, was Interessantes in meinen Blog  zu schreiben. Aber irgendwie finde ich den Faden nicht. Und es kommt mir noch immer was in den Sinn, was noch getan werden müsste. Sei es aufräumen, Administration, Mails, die Vorrang haben... oder was auch immer. Ich finde die Musse nicht, um mich endlich hinzusetzen und meinen Gedanken zu fröhnen. Jetzt ist grad Mittagpause, jetzt hab ich Zeit, aber nur eine halbe Stunde. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich zur Zeit gedankenlos bin. Es ist viel zu kalt und unfreundlich, um sich gemütlich um seine Gedanken zu kümmern. Ab jetzt warte ich nur noch auf dem Frühling und die Wärme. Es gibt selten etwas, was ich wirklich hasse, aber den Winter und die Kälte hasse ich. Sie tun mir nicht gut. Ich bleibe zuhause, friere sogar zuhause, trotz 20° in der Wohnung. Ich kann es drehen und wenden, ich bin nicht für den Winter gemacht.

Morgen hab ich ein Date, er hat mich zum Essen eingeladen bei sich. Freu mich, ein wenig Zuwendung und Wärme tut gut. Aber mehr möcht ich nicht, sonst fühl ich  mich verpflichtet, immer rauszukommen aus meiner idyllischen Welt zuhause und in mir driin. Ich will nicht gern haben und verbindlich sein "müssen"! Kaum einer findet die Balance zwischen Zuwendung und Eigenständigkeit, die ich ertrage... zuwenig ist zuwenig und zuviel ist zuviel. Er scheint diese Balance gefunden zu haben und hat selber nicht viel mehr im Sinn. Trotzdem weiss ich, dass es nicht von Dauer sein wird. Er entspricht mir in vielen Dingen aber in essentiellen Dingen auch wieder nicht. Warum bin ich so enorm anspruchsvoll in Sachen Männer? Eigentlich genüge ich mir selber. Es sind die Streicheleinheiten und die Leidenschaft, die ich mir halt nicht selber geben kann. Und wenns mit einem Mann dann noch mit Verbundenheit gekoppelt ist, aber trotzdem nicht einengend ist, dann könnts klappen. Ach jeh, ich hänge irgendwelchen Hollywood-Träumen nach. Ich hab wohl einfach zuviele Love-Stories mit Happy-Ends gesehen. Da ist alles immer so einfach, dabei fangen die Probleme erst nach dem Happy-End an. Dann kommt die harte Beziehgunsarbeit, der ich nicht gewachsen bin. Aber meine Libido fordert immer wieder ihren Tribut, sie ist gefrässig und oft unersättlich. Ich liebe es, mich zu verlieren in den Freuden der Lust. Ach jeh, klingt das unnatürlich und gestelzt. Ich lass mir jetzt dann die Libido wegoperieren, dann hab ich jede Menge Probleme weniger und würde es nicht mal mehr vermissen. Dann wäre ich vielleicht viel zufriedener im Leben und könnte mich auf das Wichtige für mich konzentrieren. Nämlich auf die Musik. Ich muss wieder komponieren, meine Software ausprobieren und beherrschen. Habe nämlich meine Band zuhause, aber weiss nur nicht, wie darauf spielen.

So, die Pause ist bald vorbei, ich sollte noch meinen Schwester mailen. Die eine lebt in Australien, die andere in Paris. Ich beneide sie, vor allem diejenige in Australien. Ich kann zur Zeit nicht weg hier. Jedenfalls nicht, bis mein Sohn die letzten 2 Jahre Lehrzeit hinter sich hat und ich jemanden habe, der dann meine Wohnung inkl. Katzen hüten würde. Tja, das ist eigentlich ein grosses Problem. Aber meine Katzen sind meine Babies, ich werde sie nie weggeben. Sie geben mir viel und ich versuche, ihnen viel zu geben. Vielleicht kann ich mal ein Foto downloaden von ihnen.

Gute Zeit und etwas Wärme.......evaviola 

 

7.11.07 12:25
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


diefremde / Website (7.11.07 23:19)
Die Libido wegoperieren - sollte das möglich sein, so fürchte ich, wäre mit Deiner Musik nicht mehr allzu viel los.
Kann das schon verstehen, Leidenschaften können schon schmerzen. (Sonst würden sie wohl auch nicht Leiden-schaften heißen.) Lauwarmes Leben aber - das mag ja für manch einen gut funktionieren, aber "eines schickt sich nicht für alle".
Und: Was heißt überhaupt "zu anspruchsvoll"?

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